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6.3. Quasikristallbildende Legierungen
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Abbildung 6.24: Strukturfaktoren S(Q) der Al13Co3Fe1- Schmelze. Die einzelnen Kur-
ven unterschiedlicher Temperaturen sind gegeneinander verschoben.
Probe
Schmelztemperatur
Al13Co4
1439 K
Al13Co3Fe1
1430K
Al13Co2Fe2
1429 K
Al13Co1Fe3
1425 K
Al13Fe4
1419 K
Tabelle 6.6: Schmelztemperaturen der Al13(Co; Fe)4- Proben [148]
dungen (Abb. 6.24, Abb. 6.25, Abb. 6.26, Abb. 6.27) werden die Strukturfaktoren
von flüssigem Al13Co4¡xFex (x=1,2,3,4) bei gleichen Temperaturdi®erenzen relativ
zu ihrem Schmelzen dargestellt. Wiederum fällt bei allen hier gezeigten Strukturfak-
toren auf, dass die einzelnen Merkmale mit zunehmender Unterkühlung deutlicher
werden. Hervorzuheben ist auch hier vor allem die Schulter auf dem 2. Maximum,
die mit zunehmender Fe-Konzentration an Intensität gegenüber dem 2. Maximum ge-
winnt. Zur Verdeutlichung der Unterschiede des Strukturfaktors in Abhängigkeit der
Fe-Konzentration sind in Abb. 6.28 die einzelnen Strukturfaktoren der um 60K un-
terkühlten Schmelzen gegeneinander versetzt dargestellt. Bei der Al13Fe4- Schmelze
fällt vor allem das Vormaximum vor dem 1. Hauptmaximum auf, das mit abneh-
menden Fe-Gehalt verschwindet. Es liegt bei einem Streuvektor von 1:4°
A¡1. Dies
entspricht einem interatomaren Abstand von 4.5°
Aund ist ein erstes Anzeichen ei-
ner ausgeprägten chemischen Ordnung mittlerer Reichweite und wird der Atomsorte
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