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Beugungsexperimente an unterkühlten Metallschmelzen

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Kapitel 6 Ergebnisse Es wurden Schmelzen einfacher Metalle (Fe; Ni;Zr; Co), einer  Co75Pd25  sowie Alu- miniumbasislegierungen (AlCuCo und AlFeCo) hinsichtlich ihrer Nahordnung unter- sucht. Letztere Legierungen bilden bei der Erstarrung quasikristalline Phasen bzw. Approximanten. Zusätzlich zu den metallenen Schmelzen wurde auch der Struktur- faktor der Siliziumschmelze in Abhängigkeit der Temperatur bestimmt. Bei der Un- tersuchung elementarer Schmelzen erhält man direkt aus dem Strukturfaktor eine Information über die topologische Nahordnung, während bei den Legierungen die che- mische Ordnung der Atome eine zusätzliche Rolle spielt. Neben der topologischen und chemischen Nahordnung kommt im ermittelten Strukturfaktor bei der Neutro- nenstreuung auch die magnetische Ordnung zum Tragen. An den meisten metallenen Schmelzen mit Ausnahme der Co-Basislegierungen wurden Neutronenstreuexperimen- te ausgeführt. Diese Untersuchungen wurden im Falle von Eisen- und Nickelschmelzen durch Röntgenbeugungsexperimente ergänzt. Mit dieser Methode fanden auch Unter- suchungen zur lokalen Nahordnung von Siliziumschmelzen, Co¡ und CoPd¡ Schmel- zen statt. Aufgrund des hohen Absorptionsquerschnitts der Co-Atome für Neutronen einerseits, und der begrenzten Lebensdauer unterkühlter Schmelzen andererseits, ist man für Co¡ und CoPd¡ Schmelzen auf diese Methode angewiesen. Um den Einfluss des Magnetismus dieser Schmelzen auf ihre maximale Unterkühlbarkeit zu analysie- ren, fanden statistische Untersuchungen zur maximalen Unterkühlbarkeit von CoPd¡ Schmelzen statt. 6.1   Streuexperimente an reinen Metallen 6.1.1   Neutronenstreuung Zur Bestimmung des Strukturfaktors von Metallschmelzen bei unterschiedlichen Tem- peraturen wurden Messungen mit dem in Abschnitt 5.3 beschriebenen Aufbau an den Instrumenten D20 und D4 am ILL in Grenoble sowie am HRPT-Di®raktometer am PSI in Villigen, Schweiz durchgeführt. Um den Strukturfaktor  S(Q) der verschiede- nen Einmetallflüssigkeiten zu bestimmen, wurden die Spektren nach der in Kapitel 5.4.2 vorgestellten Methode korrigiert. Für diese Korrektur sind die Streuquerschnitte
  
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