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5. Experimentelle Methoden
werden. Ein Beispiel des Beugungsbildes flüssigen Eisens ist in Abb. 5.7 gezeigt. Dieses
Abbildung 5.7: Unbehandeltes Di®raktogramm einer flüssigen Fe-Probe bei 1748K
Spektrum wurde am D20 unter Nutzung von Neutronen einer Wellenlänge von 0:94°
A
aufgenommen. Wie auch bei den Messungen am Instrument D4 fällt die Intensität der
gestreuten Neutronen ab einem Grenzwinkel bei höheren Winkeln kontinuierlich ab.
Dies ist damit zu begründen, dass die Blende nahe an der Spule und somit an der Pro-
be ist. Aufgrund der Divergenz der Neutronen ist es notwendig, die Blende nahe der
Spule zu platzieren. Der Grenzwinkel wird durch die Position der Blende definiert, und
das gestreute Signal wird ab diesem Grenzwinkel mit zunehmendem Winkel mehr und
mehr von der Blende absorbiert. Wie in Abb. 5.8 skizziert ist, befindet sich die Blende
bei großen Streuwinkeln zwischen Probe und Detektor. Leider ist es nicht möglich,
diesen durch den Versuchsaufbau bedingten Abfall nachfolgend vollständig zu korri-
gieren, so dass nur Messungen für Q < 11:4°
A¡1 möglich sind. Um in den Bereich
höherer Wellenvektoren zu gelangen, wurden daher in dem darauf folgenden Experi-
ment am D20 Neutronen einer Wellenlänge von 0:88°
A (Begrenzung: Q · 12:5°
A¡1)
verwendet. Die folgend gezeigten Spektren stammen von Messungen am Instrument
D20 bzw. am Instrument HRPT. Die Wellenlängen für die Messung an diesen Instru-
menten wurden jeweils mit einem senkrecht fokussierenden Monochromatorkristall
gewählt. Am HRPT steht ein Germaniumkristall als Monochromator zur Verfügung,
und es wurde eine Wellenlänge von 1:22°
A (Q-Werte bis theoretisch 10:1°
A¡1) aus-
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