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Experimentelle Methoden 5.3
Die Levitationsanlage Um
zur Strukturuntersuchung unterkühlter metallischer Schmelzen Beugungsexperi-
mente auszuführen, muss eine Anlage,
mit der die Probe unterkühlt wird, auf ein Go- niometer
eines Instrumentes an einer Neutronen bzw. Röntgenquelle installiert werden.
Die Proben sollten im günstigsten
Fall für den Neutronen- bzw. Röntgenstrahl optisch
frei zugänglich sein. Dies gilt
jedoch nicht für die quasitiegelfreien Methoden. Daher
bieten sich für diese Aufgabe
vor allem Levitationstechniken an. Bei der Gasfilmlevita-
tion ist ein großer Teil der Probe
durch die Düse verdeckt. Für Neutronenstreuexperi-
mente, die meist in Transmission stattfinden,
ist jedoch ein großes Probenvolumen von
Vorteil. Ein großes Probenvolumen führt im Allgemeinen bei gleicher
Messzeit zu einer
besseren Statistik der Spektren. Im Vergleich zur elektrostatischen, aerodyna-
mischen und akustischen Levitation
können mit der elektromagnetischen Levitation metallische
Schmelzen relativ großen Volumens prozessiert werden. Aus diesen Grund
wurde zum prozessieren der metallischen
Proben die elektromagnetische Levitation gewählt.
Im Folgenden soll nun genauer auf die
für diese Arbeit konzipierte und gebau- te
elektromagnetische Levitationsanlage eingegangen werden, mit der sowohl Neu-
tronenstreuexperimente als auch Beugungsexperimente
mit Synchrotronstrahlung an behälterfrei
unterkühlten metallischen Schmelzen durchgeführt werden können.
Ab- bildung 5.4
zeigt ein Foto dieser Schwebeschmelzanlage, während in Abbildung 5.5 ihr
Abbildung 5.4: Foto der elektromagnetischen
Levitationsanlage für Beugungsexperimente Aufbau
schematisch dargestellt ist.
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