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7.4. Diskussion der Ergebnisse an mehrkomponentigen Metallschmelzen
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Abbildung 7.18: Simulierte Strukturfaktoren eines Ikosaeders, angepasst auf die
Strukturfaktoren der um 150 K unterkühlten Al13Fe4-, Al13Co2Fe2- und Al13Co4-
Schmelzen.
saeders zusätzlich die Beiträge von Atompaaren des geringsten hd0i und des nächst
größeren Atomabstandes hd1i (Abb. 7.19), so versteht man, warum diese Schulter als
Zeichen einer ikosaedrischen Nahordnung gedeutet wird. Sie ist bedingt durch Bei-
träge der Atompaare des Abstandes hd0i, d.h. dem Abstand zwischen Zentralatom
und einem Atom der Schale des Ikosaeders, während die linke Seite des 2. Maximums
vor allem aus Beiträgen von Atompaaren des Abstandes hd1i, d.h. den Abständen zwi-
schen 2 benachbarten Schalenatomen, resultiert. Aufgrund der stark unterschiedlichen
Streulängen von Eisen (9.45 fm), Kobalt (2.49 fm) und Aluminium ist die Schulter
bei Al13Fe4 wesentlich ausgeprägter als bei Al13Co4.
In diesem Abschnitt konnte gezeigt werden, dass in Al13(Co; Fe)4-Schmelzen eine
ikosaedrische Nahordnung vorherrscht. Diese Nahordnung tritt sowohl in der Flüssig-
keit als auch im Festkörper auf. Die im Festkörper beobachtete hohe A±nität der
Übergangsmetalle zu den Al-Atomen spiegelt sich auch in der chemischen Nahordnung
der Schmelze wider. Sowohl die topologische polytetraedrische als auch die chemische
Nahordnung nimmt mit zunehmender Unterkühlung zu. Die chemische Nahordnung
ist durch die hohe A±nität derÜbergangsmetallatome zu den Al-Atomen geprägt.
Gegenüber vonÜbergangsmetallatom-Paaren treten Al-Übergangsmetallatom-Paare
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