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7.2. Diskussion der Ergebnisse für metallene Schmelzen
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Abbildung 7.1: Strukturfaktor harter Kugeln aus der Percus-Yevick Gleichung gemein-
sam mit dem Strukturfaktoren der Fe-Schmelze bei 1750K und der Ni-Schmelze bei
1605K dargestellt.
stimmten Verteilungskurve der Schüttung von Stahlkugeln sehr ähnlich. Es stellt sich
die Frage, ob sich eine guteÜbereinstimmung eines Strukturfaktors, berechnet nach
dem Modell harter Kugeln als Lösung der Percus-Yevick-Gleichung [120], auch mit
den von uns bestimmten Strukturfaktoren der Einmetallschmelzen ergibt. Im dieser
Gleichung können 2 Parameter variiert werden. Dies sind der Radius der Kugeln und
deren Packungsdichte. Um den Strukturfaktor einer dichten Kugelpackung mit dem
experimentell bestimmten Strukturfaktor zu vergleichen, passt man durch Variation
des Kugelradiuses und der Packungsdichte das erste Maximum des Strukturfaktors
an den vorliegenden Strukturfaktor der Einmetallschmelzen an. Die Strukturfaktoren
der Fe-, Ni, und Zr-Schmelzen werden mit berechneten Strukturfaktoren, gemäß des
Modells harter Kugeln, verglichen. Der Vergleich ist in den Abb. 7.1 und 7.2 exem-
plarisch zu sehen. Man erkennt in allen drei Fällen, dass die Positionen der folgenden
Maxima der über das Modell harter Kugeln berechneten Strukturfaktoren nicht mit
den Positionen der Maxima der experimentell bestimmten Strukturfaktoren überein-
stimmen. Daher ist das Modell harter Kugeln nicht geeignet, die Struktur der hier
betrachteten Einmetallschmelzen zu beschreiben. Folgend sollen nun Strukturfaktoren
einfacher Cluster nach dem in Abschnitt 5.4.1 vorgestellten Modell simuliert werden.
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